Unsere Gesundheit ist eines der wertvollsten Güter, besonders in einer Zeit, in der das Gesundheitswesen vor großen Herausforderungen steht.
Mit Unserem HC-PGKM möchten wir Ihnen dabei helfen, Ihre eigene Gesundheits- und Krankheits-Geschichte aktiv und kompetent zu managen. In diesem BLOG-Beitrag geben wir Ihnen einen Überblick über die Strukturen und Abläufe unseres Gesundheitssystems und erklären wichtige Begriffe, Gegensätze und Zusammenhänge.
Nähere Details dazu erfahren Sie in unseren Einzelprodukten zu diesem Thema.
1. Aufbau des deutschen Gesundheitssystems
Das deutsche Gesundheitssystem gliedert sich in verschiedene Sektoren und Bereiche. Hier die wichtigsten Akteure im Überblick:
1.1. Die Leistungserbringer
Ambulanter niedergelassener Sektor
Haus- und Fachärzte spielen eine zentrale Rolle in der ambulanten Versorgung. Sie arbeiten entweder in Einzelpraxen oder in größeren Organisationen wie Berufsausübungsgemeinschaften (BAGs) oder Medizinischen Versorgungszentren (MVZs). Diese Praxen werden durch Organisationen wie die Kassenärztliche Vereinigungen (KVen) der Länder und des Bundes (KBV) vertreten.
Sie sind – auch im Auftrag der Gesetzlichen Krankenversicherungen – verpflichtet, das Angebot an zugelassenen Haus- und Fach-Ärzten in engen Grenzen zu halten.
In Zeiten von Ärzten Mangel, überfüllten Wartenzimmern und zunehmenden Termin-Engpässen ist das eigentlich Widersinnig!
Stationärer Krankenhaus-Sektor
Krankenhäuser bieten von der Grund- und Regelversorgung bis hin zur hochspezialisierten Maximalversorgung ein breites Spektrum. Dabei gibt es unterschiedliche Träger:
• Kommunale (stätische) und Träger von Landkreisen
• Kirchliche Träger u.a. Wohltätigkeits-Organisationen wie Rotes Kreuz, AWO
• Private Krankenhauskonzerne wie Helios oder Asklepios
• Reha- und Kurkliniken sowie Senioren-, Pflegeheime und Pflegedienste.
1.2. Die Leistungsbezahler (Kostenträger) = Krankenversicherungen
Das Gesundheitssystem wird zum Großteil von der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der Privaten Krankenversicherung (PKV) getragen.
• GKV umfasst Primärkassen wie AOK, sowie Ersatzkassen wie Barmer, DAK, TKK u.a. und Betriebskrankenkassen von Großunternehmen wie Bosch, Daimler, Siemens.
• PKV bietet Voll- und Teilversicherungen an und richtet sich vorrangig an Selbständige und Beamte. Letztere haben das Privileg als Staatsdiener Privat Krankenversichert zu sein.
Ihr Hausarzt sollte der erste Ansprechpartner bei gesundheitlichen Beschwerden sein. Er kennt i.d.R. Ihre Krankengeschichte und koordiniert bei Bedarf Überweisungen zu Fachärzten oder in Krankenhäuser. Dieses Modell bietet eine gezielte, kontinuierliche Betreuung und soll mehrfach – Inanspruchnahme und zusätzliche Kosten daraus vermeiden.
2.2. Die ambulant-niedergelassene Facharzt-Versorgung
Diese ist in der Form, wie in Deutschland praktiziert, einmalig. Deshalb beneiden uns viele Patienten aus den Nachbarländern und kommen zur Behandlung zu uns.
2.3. Ambulant Niedergelassene vs. stationäre Krankenhause-Versorgung
Der Grundsatz „Soviel wie möglich ambulant, so viel wie nötig stationär“ gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dennoch gibt es in der Praxis oft ideologisch geprägte Spannungen zwischen den beiden Sektoren.
Zwischen den Verbänden und Institutionen gibt es aber noch viel unterschiedliche Auffassungen.
Beispiele und deren negative Folgen sowie Vorschläge zu deren Beseitigung folgen in meinen einzelnen HC-PGKM-Produkten.
2.4. Diagnostik zur Vorbereitung und Absicherung von Diagnose-Entscheidungen
Auch heute noch ist es bei erstmaligen Krankheitsfällen besonders schwer, die Ursache für die Gesundheitsstörung heraus zu finden. Anstatt „was hat er/sie“, hat man im Schwäbischen früher treffender gefragt „was fehlt ihm/ihr?“
Nach der ersten Befragungs- und Behandlungsphase beim Hausarzt (u.a. per Anamnese) erfolgen weitere Maßnahmen zur Diagnosefindung mit verschiedenen Techniken, wie z.B.
Labor-Diagnostik per Labormedizin
Labormedizin im engeren Sinne
Bestimmung der Laborparameter aus Blutwerten – u.a. Körperflüssigkeiten (z.B. Urin) mit unterschiedlichen Methoden der Klinischen Chemie, der Hämatologie und Hämostaseologie (Gerinnung). Neben diesen „einfachen“ Parametern (Leber-, Blutfett-, Nieren-, Entzündungs-, Cholesterin-Werte, Großes und Kleines Blutbild u.a.) hat die Labor-Diagnostik zunehmend neue immunologisch bzw. immunchemische Tests entwickelt und den Labors in allen Sektoren zur Verfügung gestellt.
Labormedizin im weiteren Sinne
Des weiteren gehören hierzu: Mikrobiologie mit Teilfächern Bakteriologie, Virologie und Parasitologie.
In deren Verantwortungsbereich liegt in den meisten Krankenhäusern auch die Hygiene.
Transfusionsmedizin mit Blutdepot, Blutgruppen-Tests und Kreuzproben
Labor-übergreifend ist hier auch die innovative Molekular-Biologie (PCR-Technik) zu nennen, die bei der Corona-Pandemie einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht hat.
Bei 60% aller Krankheitsfälle spielt die Labor-Diagnostik eine wichtige Rolle.
Medizinische Pathologie – im Gegensatz zur forensischen Pathologie zur Untersuchung von Toten
Deren Schwerpunkt ist die Krebsdiagnostik per Gewebeuntersuchungen.
Im Teilfach Histologie wird das Stück eines beim Patienten herausgeschnittenen Organs (z.B. Bauchspeicheldrüse) zunächst makro-diagnostisch geprüft und danach mikro-diagnostisch unter dem Mikroskop auf Krebszellen untersucht.
Ein weiteres Teilfach der Medizinischen Pathologie ist die Zytologie. Deren Auftraggeber sind hauptsächlich Gynäkologen, die ihre Patientinnen mit Verdacht auf „Gebärmutterhalskrebs“, der immer noch häufigsten Krebsart bei Frauen, durch die zytologische Untersuchung Gewissheit verschaffen wollen „Krebs ja oder nein“!
Bildgebende Diagnostik
Radiologie heißt der Überbegriff und umfasst
Röntgen, Computer-Tomografie CT, Kernspin- bzw. Multi-Resonanz-Tomografie MRT sowie nuklearmedizinische Techniken, wie z.B. die Positronen-Emissions-Tomografie PET. Dieser kostspieligen Technik ist der richtige Durchbruch erst gelungen, seit sie in Kombination mit anderen Techniken eingesetzt wird, z.B. CT+PET und neuerdings auch MRT+PET.
Zu der Gruppe der bildgebenden Techniken gehören auch
Sonografie (Ultraschall), Angiografie u.a.
Mehr zu diesen Techniken und zu deren Einsatzgebieten erfahren Sie in meinen HC-PGKM-Produkten.
3. Therapie: Gemeinsam entscheiden
Eine Therapieentscheidung sollte immer gut abgewogen und im Dialog zwischen Arzt und Patient getroffen werden. Je nach Krankheitsbild gibt es verschiedene Möglichkeiten:
• Manuelle Therapien
• Medikamentöse Behandlungen
• Operative Eingriffe oder kombinierte Verfahren wie Strahlen- und Chemotherapien
Ihr behandelnder Arzt wird Sie über Vor- und Nachteile jeder Methode informieren, damit Sie gemeinsam die beste Entscheidung für Ihre Gesundheit treffen können.
4. Häufige Erkrankungen und zuständige Fachgebiete
Einige Krankheiten treten häufiger auf und erfordern spezialisierte Behandlungen:
• Herzerkrankungen: Kardiologie, Herzchirurgie
• Krebs: Onkologie und je nach Region Gynäkologie oder Urologie
• Atemwegserkrankungen: Pneumologie
• Gelenk-Beschwerden (Rücken, Hüfte, Knie): Orthopädie und Unfallchirurgie, Neurochirurgie
5. Unser Immunsystem u.a. Abwehrkräfte des eignen Körpers
Ihr Immunsystem spielt eine Schlüsselrolle in der Krankheitsabwehr. Natürliche Schutzmechanismen können durch gesunde Lebensgewohnheiten, Vorsorgeuntersuchungen und bei Bedarf auch durch moderne Schmerztherapien unterstützt werden.
6. Entzündungen, Infektionen (bakterielle oder virologische) und damit verbundene Gefahren
7. Eigene Heil- und Hilfs-Kräfte als starke natürliche Verbündete
Weitere Informationen
Interessieren Sie sich für detailliertere Erläuterungen und praxisnahe Tipps? In unseren HC-PGKM-Produkten erfahren Sie mehr – von leicht verständlichen Erklärungen bis hin zu anschaulichen Grafiken und Videos. Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an otto.henker@henker-con.de, und wir senden Ihnen weiterführende Informationen zu.
Wenn Sie Fragen haben, schicken Sie uns diese zu, wir sind bestrebt, Ihnen zeitnah zu antworten.
In der Rangfolge volkswirtschaftlicher Sektoren steht die Gesundheitswirtschaft in Deutschland an erster Stelle! Bei Leistungen und Innovationen steht unser Gesundheitssystem im internationalen Vergleich sicher unter den 5 Besten und verfügt über hohe Potentiale!
Leider stehen denen aber zunehmende Probleme gegenüber, die dazu führen, dass die Effektivität d.h. die zielgerichtete Wirksamkeit unseres Gesundheitswesens mehr und mehr beeinträchtigt wird.
Mit meinem Methoden-Produkt „Gesundheits-System- Optimierung – HC-GSO“ will ich dem seit längerem entgegenwirken. Neben einzelnen BLOG-Beiträgen in der Vergangenheit beginne ich derzeit mit einer besonderen dialektischen Methodik und Systematik die „Potentiale vs Probleme, Stärken vs Schwächen, Chancen vs Risiken – HC-PP-SWOT-Analyse“ unseres Gesundheitssystems zu durchleuchten und Lösungsvorschläge zu entwickeln.
Wenn Sie daran interessiert sind, sagen Sie mir kurz Bescheid.
Nun folgen weitere Nutzenargumente für unser HC-PGKM:
Um diesen Trend auf die Schiene zu setzen, wurden schon vor rd. 10 Jahren strategische unternehmerische Entscheidungen getroffen, mit dem Ergebnis, dass sich große Pharma-Unternehmen mit führenden Diagnostika-Herstellern zusammengeschlossen haben.
Speziell in der Onkologie und Krebsbehandlung sollen Diagnostika-Produkte (z.B. Laboruntersuchungen) personen-bezogene Informationen liefern, mit Hilfe derer dann individualisierte Therapeutika-Produkte für den einzelnen Patienten entwickelt werden können.
Hier nur so viel dazu, mehr folgt in den HC-PGKM-Einzelprodukten.
Eines ist aber heute schon sicher: Um die mit diesem Trend verfolgten Ziele zu erreichen, werden riesige Datenmengen (BIG DATA) benötigt. Für Anwender unseres HC-PGKM-Systems können sich hier interessante Synergieeffekte ergeben, indem diese ihre persönlich gesammelten und strukturiert aufbereiteten Daten zur Verfügung stellen und damit die „Personalisierte Medizin“ voranbringen.
„Gut gemeint ist selten gut gemacht“ – am Beispiel der „Idee vom Wohlfahrtsstaat“
Die sichere medizinische Versorgung für jedermann ist zweifellos eine „Soziale Errungenschaft“. Die Kehrseite der Medaille bringt aber auch zunehmende nachteilige Entwicklungen mit sich:
Die Einstellung „was nichts kostet ist – gefühlt – nichts wert“ und die damit verbundene, immer weiter verbreitete „Forderungs- und Nehmer-Mentalität“ muss wieder umgewandelt werden. Auswüchse in Form von Beschimpfungen oder gar Gewaltanwendungen sind absolute „No-Gos“ und müssen bekämpft und abgestellt werden.
Statt dessen muss den mit hoher Qualifikation und Verantwortung sowie viel Einsatz arbeitenden Leistungserbringern wieder die Wertschätzung entgegen gebracht werden, die sie verdient haben.
Wenn dies nicht passiert, wird es mit der Zeit immer weniger Leute geben, die den Arztberuf wählen. Insgesamt wird dann der Arbeits- und Fachkräftemangel in unserer Gesundheitswirtschaft zum Hauptproblem werden.
Jeder von uns wird von Natur aus von starken Verbündeten begleitet und beschützt
Unser Immunsystem u.a. körpereigenen Abwehrkräfte sind enorm effizient und springen sofort ein, wenn eine Krankheit uns bedroht.
Die in uns vorhandenen Selbstheilungskräfte entfalten sich bei Unfällen und Verletzungen höchst wirkungsvoll. Behandelnde Ärzte und vor allem die Patienten selbst müssen dafür aber optimale Bedingungen schaffen, damit diese Kräfte sich auch ungehindert entfalten können, so wie es die Natur vorgesehen hat.
Ein Beispiel dafür ist die körpereigene Bildung von Wundschorf nach blutenden Verletzungen. Darunter soll die Wunde heilen! Ich habe immer wieder Leute – auch Ärzte – erlebt, die „Rufen“ vorzeitig abgekratzt und die Wunde wieder zum Bluten gebracht haben.
Extremfall „Krebserkrankung“ – bei dem das persönliche Krankheitsmanagement plötzlich erste Priorität bekommt
Von Heute auf Morgen ist ein Patient mit einer lebensbedrohlichen Krebsdiagnose konfrontiert. Er/Sie selbst bzw. Angehörige lassen nichts unversucht, einen Ausweg aus dieser akuten Problemsituation zu finden. Neben haus- und fachärztlichem Rat sucht man nach zweiten Meinungen und ist auch bereit, an Studien teilzunehmen, selbst wenn diese die Experimentierphase noch nicht ganz beendet haben. Man lässt nichts unversucht, diese nach wie vor schlimme Krankheit zu besiegen. Dies erfordert wesentlich mehr Energie als beim „Doktor-Hopping“, der beliebten Freizeitgestaltung von Rentnern und Pensionären.
Jetzt am Ende meine Empfehlungen:
Wenn Sie Interesse an unserem HC-PGKM haben und weitere Informationen wünschen, schicken Sie uns einfach eine kurze E-Mail an otto.henker@henker-con.de.
Wir tragen Sie und Ihre E-Mail-Adresse dann in unseren Verteiler ein und schicken Ihnen weitergehende Informationen bzw. Produktbeschreibungen/-angebote. Danach können Sie die HC-PGKM-Produkte kaufen.
Wenn Sie Fragen zur Organisation und Digitalisierung, Verwaltung und Bürokratie sowie Wirtschaftlichkeit (Leistungen und Kosten) haben, können Sie diese auch gerne an uns richten.
Mein Lösungsvorschlag, wie das Problem mit dem zunehmend überlasteten Gesundheitssystem auch von Patientenseite verringert und gelöst werden kann. Aktuelle Herausforderung:
Das Angebot an Gesundheitsleistungen wird – trotz Nachfrage-Überhang – derzeit noch weiter beschnitten, u.a. durch die Krankenhausreform des Bundesgesundheitsministeriums und die Schließung von Notfallpraxen im ambulant-niedergelassenen Sektor.
Meine Vorgehensempfehlung:
Ergreifen Sie die Initiative und übernehmen proaktiv und vorausschauend die Hauptverantwortung für Ihr eigenes Gesundheits- und Krankheitsmanagement!
Ihr Gesundheitszustand ist primär Ihr eigenes Anliegen
Ärzte leisten Großartiges, aber ihre Verantwortung liegt oft nur im Moment der Behandlung. Ihre Krankheitsgeschichte, Ihr Umfeld und Ihre persönlichen Bedürfnisse kennen nur Sie in voller Tiefe. Daher sollten Sie selbst eine klare und vollständig dokumentierte Übersicht über Ihre Krankheitsgeschichte haben.
Sie besitzen den Informationsvorsprung – zeitlich und umfassend
Niemand kennt Ihren Körper besser als Sie selbst. Sie spüren Schmerzen, Veränderungen und Symptome als Erste/r – direkt, authentisch und analog, d.h. meist schmerzhaft. Diese Informationen sind oft wertvoller als das, was Sie anschließend durch ärztliche Diagnose-Maßnahmen digital erfahren, z.B. durch Blutdruckmessungen, Laborwerte u.a.
Mit HC-PGKM lernen Sie, Ihre persönliche Krankheitsgeschichte selbst zu dokumentieren
Wie Sie diese transparent und übersichtlich gliedern, klar und verständlich formulieren sowie digital archivieren und – z.B. auf dem Smartphone – mit sich führen und bei jedem Arztbesuch griffbereit haben.
Für jeden Ihrer Krankheitsfälle können Sie dort Ihre Schmerz- u.a. Symptome, Begleitumstände, Tageszeit, Ort, deren Auftreten erstmalig oder zum wiederholten Mal sowie Ihre eigene Meinung über Ursache und Wirkung usw. festhalten.
Nutzen Sie künftig auch die elektronische Patientenakte (ePA)
Nach langer Vorlaufzeit wird nun Anfang 2025 die ePA endlich Realität.
Deren Daten können Sie in Ihre o.g. persönliche Krankheitsgeschichte übernehmen und mit Ihren eigenen Eintragungen verbinden.
Mit HC-PGKM werden Sie Schritt für Schritt ein qualifizierterer Gesprächspartner und gelangen auf Augenhöhe zu Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin
Durch das gewonnene zusätzliche Wissen und das bessere Verstehen von medizinischen Zusammenhängen können Sie durchdachtere Fragen stellen und dadurch mehr positive „Aha-Effekte“ erleben.
Sie wandeln sich vom passiven „ In-Anspruch-Nehmer“ zum aktiven, mitdenkenden, partnerschaftlichen Patienten und Kunden, der kritische Entscheidungen auch gemeinsam mit seinem behandelnden Arzt treffen kann.
Ein wichtiges Ziel von HC-PGKM besteht auch darin, die Inanspruchnahme von hoch qualifizierten und ständig überlasteten Notaufnahmen in Krankenhäusern durch „Bagatell-Fälle“ deutlich zu verringern.
An deren Stelle sollten vermehrt die seit einiger Zeit geschaffenen Notfall-Praxen der Kassenärztlichen Vereinigungen aufgesucht werden.
Leider wurde dies und die Unterschiede zwischen den 2 verschiedenen Träger-Organisationen bislang nicht ausreichend klar kommuniziert. Ein Großteil der Bevölkerung versteht das nicht! Erst recht nicht, dass jetzt ein Großteil dieser Notfall-Praxen wieder geschlossen werden soll?
Meine Expertise und Erfahrung
Ich bringe über 40 Jahre Beratungserfahrung im Gesundheitswesen mit, in denen ich mehr als 500 Gesundheitseinrichtungen – von der Hausarztpraxis bis zum Universitätsklinikum – analysiert und über 1000 Ärzte/Ärztinnen u.a. Verantwortliche aus der Gesundheitswirtschaft beraten habe.
Als Inhaber und Geschäftsführer der HCR Henker Consulting Medizin GmbH beleuchte ich dieses Thema nicht aus der Sicht eines Mediziners oder sonstigen „Fachspezialisten“ sondern aus dem Blickwinkel eines „Managementgeneralisten“ der über hohe Resilienz und vielfältige Lebenserfahrung verfügt.
Diese Erfahrungen in organisatorischen, digitalen, wirtschaftlichen und strategischen Management-Fragen fließen in mein neues digitales Info-Produkt HC-PGKM ein, das Menschen hilft, ihre eigene Gesundheit nicht nur partiell, sondern umfassend zu sehen und zu erhalten.
Als Motto hilft mir dabei das Zitat von Robert Koch
„Wer die Chemie versteht – und nur die – versteht auch die nicht!“.
Näheres zu meiner Person können Sie aus meinem Profil entnehmen.
Diesem ersten HC-PGKM- BLOG 1 folgen zwei weitere kostenfreie BLOG-Beiträge mit groben Hinweisen zum Thema. Im Anschluss daran erhalten Sie – nachdem Sie uns Ihr Interesse bekundet haben, konkrete Produktangebote, die Sie – nach Prüfung – käuflich erwerben können.
Wenn Sie Interesse an diesem Thema haben und weitere Informationen wünschen, schicken Sie uns einfach eine kurze E-Mail an otto.henker@henker-con.de
Wir tragen Sie und Ihre E-Mail-Adresse dann in unseren Verteiler ein und schicken Ihnen weitergehende Informationen bzw. Produktbeschreibungen/-angebote. Danach können Sie die HC-PGKM-Produkte kaufen.
„Eine sorgfältige Problem-Analyse ist oft schon die halbe Problem-Lösung“ (Albert Einstein).
Nähere Details zu diesem Gesamtprodukt erfahren Sie hier auf der Produkt-/Verkaufs-Seite.
Lesen/hören Sie dort Text und Video und entscheiden Sie dann, ob Sie das Gesamtprodukt erwerben wollen. Wenn ja, drücken Sie dort bitte den Kauf-Button. Danach erhalten Sie die 3 Teile per Download.
Zusätzlich zum „Selbstlernen“ empfehlen wir Ihnen und Ihrer Einrichtung einen noch schnelleren und effektiveren Weg:
Eine professionelle Problem-Analyse mit uns und unserer bewährten, mehrdimensionalen Methodik und Systematik:
„Potenziale vs Probleme, Stärken vs Schwächen, Chancen vs Risiken – HC-PP-SWOT-Analyse“.
Diese wird jeweils in den relevanten Funktions-/Verantwortungsbereichen durchgeführt:
Führung, Leitung, Top-Management,
Administration und Bürokratieabbau,
Organisations-Strukturen und -Prozesse,
Digitalisierung: a) Daten- und IT-System-Analysen, b) Informations- und Wissens-Management c) Business Intelligence for Medical Intelligence (HC-BI4MI) u.a. neue Technologien.
Wirtschaftlichkeit: Controlling – nach innen – mit unserer branchen- und fachspezifischen Kosten- und Leistungs-Rechnung – HC-FA-KLR.
Von der IST-Analyse wird dann in die Planung einer SOLL-Konzeption übergeleitet, mit:
– Zielplanung und Strategieentwicklung,
– Strukturanpassungen und Prozessoptimierungen,
– Entwicklung einer zukunftsgerechten Digitalisierungs-Konzeption,
– professionelle, mehrstufige Unternehmensplanung.
– Maßnahmen-Katalog mit a) sofort zu erledigenden Aufgaben, b) mittel- und c) langfristigen Vorhaben.
In dieser 2. Projektphase werden alle Aktivitäten auf das ehrgeizige, aber machbare Ziel ausgerichtet, die Arbeit und Wertschöpfung Ihrer Einrichtung
effektiver, effizienter und wirtschaftlicher zu gestalten – ohne Qualitätsverlust!
Wenn Sie dieses Angebot interessiert und Sie uns evtl. damit beauftragen wollen, würden wir uns über eine E-Mail oder einen Anruf freuen.
Die sommerliche, relative Ruhe an der Coronafront ist vorbei.
Wie vorhergesagt, steigen die Inzidenzzahlen wieder an. Siehe jüngste Zahlen vom BGM und RKI.
Nach zweieinhalb Jahren Corona-Pandemie stellt sich immer noch folgendes Problem:
Trotz gewaltiger Informationsflut zum Thema haben wir immer noch nicht die richtigen Daten, in der richtigen Form, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort (Informations-Paradoxon.
Immer noch gibt es viele Unklarheiten und unbeantwortete Fragen!
Diese richten sich primär an die vielen Experten und Fachspezialisten entlang der Corona-Prozesskette:
Von der Entstehung des Virus, seiner Varianten und Subtypen zur Verbreitung und deren – weniger erfolgreiche – Bekämpfung, Genesung
und/oder Impfung bis zur Behandlung der COVID 19-Krankheit in Arztpraxen, Laboratorien, Krankenhausstationen.
Damit diese Fragen a) richtig formuliert werden und b) zu besser verwertbaren Antworten führen, empfehlen wir – mehr als bisher – erfahrene, qualifizierte Management-Generalisten mit universellem und strategischem Management- und Problemlösungs-Knowhow hinzuzuziehen.
Warum? Siehe dazu das zum Thema „fachliche Scheuklappen von Experten“ passende Zitat von Robert Koch im ersten Teil dieser Serie.
Zur Digitalisierung bedarf es einiger Klarstellungen:
Sie ist kein neuer, erstmaliger Trend sondern ein schon länger laufender Verbesserungs-Prozess mit stetig neuen Innovationen und außerdem ein äußerst positiver Rationalisierungseffekt!
Digitalisierung > Informationsverarbeitung.
Denken sie nur an die vielen neuen Kommunikationstechniken (Smartphone, Navi u.v.a.)
Die klassische Stärke der Digitalisierung: Sichere und qualifizierte Verarbeitung großer Datenmengen usw.
Informationen fallen dort oft nur als Abfallprodukt an. Die Informationsverarbeitung sollte sinnvollerweise in anderen, reinen Informations-Systemen erfolgen.
Informationsmanagement > Digitalisierung
Der Weg, den wir dazu empfehlen heißt:
Auf Basis einer professionellen Organisations- und System-Analyse und -Planung wird ein Anforderungskatalog erstellt.
Darauf aufbauend wird eine Digitalisierungs-Konzeption mit Maßnahmenplan entwickelt.
Danach folgt die Realisierung/Umsetzung.
Begleitet wird das Ganze von einem zeitgemäßen Projekt-Management und -Controlling.
Zur Umsetzung empfehlen wir unsere
bewährte, andere Strategie „Mikro-Ökonomisch Bottom-Up, statt Makro-Ökonomisch Top-Down und
unsere darauf zugeschnittene Methodik + Systematik + Software, z. B.
Business Intelligence for Medical Intelligence – HC-BI4MI.
Diese Instrumente haben wir im bundesweiten Großstudien im Gesundheitswesen mehrfach erfolgreich angewendet!
Näheres dazu erfahren Sie HIER auf unserer Produktseite mit Produkt-Video Teil 3.
Wenn Sie darüber hinaus noch Fragen haben, können Sie – nach Kauf des Produktes – einen Telefon-Termin mit uns vereinbaren.
Die Freude über die positive Nachricht „Omikron-Welle hat ihren Höhepunkt im Feb 2022 überschritten“ währte nur kurz!
Seit Anfang März steigen die Inzidenz-Zahlen wieder kräftig an. Ein neuer Omikron-Sub-Typ BA.2 mit noch höheren Ansteckungsraten ist vermutlich der Grund dafür.
Das alles bestätigt, dass die Corona-Pandemie noch nicht vorbei ist.
Deshalb setzte ich meine o.g. BLOG-Serie inkl. Kurzvideo heute fort und biete zugleich mein zweites Einzelprodukt (Teil 2) an.
Der Teil 2 heißt „Probleme rechtzeitig erkennen, sorgfältig analysieren, zügig lösen und künftig vermeiden – die wichtigsten Management-Aufgaben“.
Im 1.Teilprodukt richteten sich meine Verbesserungs-Vorschläge darauf,
das bisher vorwiegende, operativ-taktische Vorgehen mit ad hoc-Aktionen „in Macher-Manier“ durch ein deutliches Mehr an strategischer und universeller Management-Kompetenz spürbar effektiver zu machen – im Sinne von „die richtigen Dinge tun“– anstatt nur effizient zu sein – im Sinne von „die Dinge richtig tun“.
Zum Teil 1 siehe meinen Vorgänger-BLOG-Beiträge mit Kurz-Video’s und von dort oder gleich direkt HIER zur Produktseite 1.Teil.
Diese Grundsatzempfehlung zieht sich wie ein roter Faden durch alle meine weiteren Teil-Produkte:
Jetzt im zweiten Teil empfehle ich folgende Methoden, mit denen das Pandemie-Management deutlich verbessert werden kann.
Allgemeine Problemlösungs-Methoden und -Techniken – „general problem solving“ – in USA sowie in Fernost häufig angewendet, in Deutschland nur vereinzelt, auch weil bei uns das Wort „Problem“ einseitig negativ und „problematisch“ verstanden wird.
Die philosophische Dialektik als die Lehre von den Gegensätzen und dem optimalen Zurechtfinden zwischen gegensätzlichen Polen ist die älteste Problemlösungsmethodik überhaupt und war früher Hauptfach in den Schulen. Sie kann bei der Bewältigung eines so komplexen und weltweiten Problemfeldes wie der Corona-Pandemie gute Dienste leisten.
Von einer kritiklosen Fehleranalyse – „und Fehler wurden genug gemacht“ hin zu einer „positiven Fehlerkultur“ mit Verbesserungs-Chancen zu hauf.
„Eine professionelle und sorgfältige Problemanalyse ist oft schon die halbe Problemlösung“ – das sagte schon Albert Einstein.
Eine grundlegend andere Herangehensweise: Mein sog. „Mikro-ökonomischer Bottom up-Ansatz“ statt dem allgemein üblichen „makro-ökonomischen Top down-Ansatz“. An Stelle von herunter gerechneten, statistischen Durchschnitts-Zahlen, die der einzelnen mikro-ökonomischen Einheit (z.B. Gesundheitsamt, Arztpraxis oder Krankenhausstation) wenig bringen, weil es die „Durchschnitts-Einrichtung“ real nicht gibt, werden mit meinem Ansatz aus realen IST-Daten einzelner Einrichtungen aussagefähige Informationen erzeugt und zu entscheidungs-relevanten Führungs- und Steuerungs-Informationen verdichtet und veredelt.
Diese andersartige Methodik und Systematik hat sich schon in zig Projekten mit ähnlicher Aufgabenstellung in Deutschland, Österreich und der Schweiz gut bewährt und ist auch zur Lösung der Corona-Problematik hervorragend geeignet.
Näheres dazu erfahren Sie HIER auf unserer Produktseite mit Produkt-Video Teil 2.
Wenn Sie darüber hinaus noch Fragen haben, können Sie – nach Kauf des Produktes – einen Telefon-Termin mit uns vereinbaren.
Die 4. Corona-Welle wüted so schlimm wie noch nie – und bringt die Intensivstationen der Krankenhäuser in höchste Nöte!
Meinen ersten Blogbeitrag zu diesem Thema habe ich am 14.6.2021 geschrieben. Auch ich stand damals unter dem Eindruck sinkender Infektionszahlen und habe relativ optimistisch in die Zukunft geblickt.
Das hat sich jetzt – 5 Monate später – in das krasse Gegenteil verdreht:
Die vierte Welle hat neue Höchststände erreicht – bei den 7-Tage- und vor allem bei den Hospitali- sierungs-Inzidenzen. In vielen Krankenhäusern sind die Intensivstationen mit Beatmungsplätzen am Limit bzw. völlig überlastet. In einzelnen schlimm betroffenen Regionen müssen Patienten schon In andere Bundesländer verlegt.
Wie konnte es dazu kommen?
Der Wunsch als Vater des Gedankens stand bei den meisten im Vordergrund:
Die damaligen Impferfolge haben viele Verantwortliche in Sicherheit gewiegt. Kontaktbeschränkungen wurden ohne Not, leichtfertig aufgegeben. Fußballstadien u. a. Großveranstaltungen waren schnell wieder voll. Das alles ohne Maskenschutz und obwohl die wesentlich gefährlichere Delta-Variante schon im Anrollen war.
Die Kontaktverfolgung wurde vernachlässigt, von manchen Gesundheitsämtern sogar eingestellt.
Es wurde einseitig nur auf eine Strategie – das Impfen gesetzt.
Vorsichtige und weitblickende Strategen planen aber immer mit mehreren Alternativen, z.B. Best und Worst case-Szenarien!
Es gab keinen ganzheitlich-umfassenden Gesamtplan – schon gar nicht Einen auf Basis einer soliden, interdisziplinärem Problemanalyse:
Administrativ + organisatorisch + digital auf der einen, medizinisch + wissenschaftlich, epidemiologisch + virologische + labordiagnostisch auf der anderen Seite.
Gesundheits-Experten sagen heute, sie hätten schon gewarnt, bestreiten aber auch nicht, dass das sicher nicht laut genug war. Vor allem waren dies Einzelmeinungen, die sich teilweise auch widersprochen haben. Die richtige Form wäre eines klares, abgestimmtes und einhelliges Vorgehenskonzept gewesen.
Wer zu spät kommt den bestraft das Leben (Gorbatschow)
Diese u. a. Unterlassungen, Fehler und Schwächen bestärken mich darin, hier nach anderen, besseren Wegen für ein effektiveres und effizienteres Pandemie-Management zu suchen und zu finden.
Mit dieser BLOG- und Video-Reihe will ich das beisteuern, was bisher noch fehlt:
Die professionelle, universelle und strategische Management- und Problemlösungs-Kompetenz, die zur Bewältigung solcher außerordentlicher Herausforderungen unabdingbar ist.
Das erste Einzelprodukt dieser Serie steht nun für Sie bereit. Es heißt
„Management-Know how aus Theorie und Praxis muss mehr hinzugezogen werden!“.
Schauen Sie sich unsere Produktseite dazu HIER an und entscheiden Sie Kauf ja oder nein.
Die 3. Corona-Welle scheint gebrochen – doch keiner weiß so recht warum, wodurch, womit?
Die gegenwärtige Entwicklung mit stetig sinkenden Infektionszahlen und zunehmenden Lockerungen bei den Kontaktbeschränkungen macht große Freude, reduziert Ängste und gibt wieder Hoffnung und neue Zuversicht!
Deshalb ist es jetzt auch an der Zeit, einmal danke zu sagen für die überdurchschnittlichen Anstrengungen aller aktiv Beteiligten auf alle Ebenen.
Typisch für den Umgang mit der Corona-Pandemie ist aber, dass man selbst nach der dritten Welle immer noch keine umfassende Klarheit über Ursachen und Wirkungen hat? Liegt es an:
Der Jahreszeit, mit wärmeren Temperaturen als im Winter? So viel wärmer waren die doch gar nicht!
Den endlich verfügbaren Impfdosen und den zügig angelaufenen Erst- und Zweitimpfungen mit dem dadurch erreichten, deutlich höheren Immunschutz der Bevölkerung?
Den mittlerweile überall verfügbaren (angeblich kostengünstigen) Antigen-Schnelltests, die noch viel preiswerter sein könnten?
So lange diese u. a. wichtige Fragen immer noch nicht beantwortet sind – kann man sich als mitdenkende*r Verantwortliche*r nicht zurücklehnen und zur Tagesordnung übergehen!
Corona als erste weltumspannende Epidemie – deshalb Pandemie genannt – ist eine in diesem Ausmaß noch nie dagewesene Disruption, Problematik und tiefgreifende Veränderung.
Für Menschen, die dafür Verantwortung tragen, ist es – darüber hinaus –
– Wegen vielen Unbekannten eine deutlich schwerere Last und
– eine gewaltige Herausforderung in Sachen „Change-Management“!
Denn Vieles wird nicht mehr so sein, wie es war.
Trotz berechtigtem Optimismus müssen wir alle weiter auf der Hut sein:
Diese Pandemie ist noch nicht überwunden, das SARS CoV-2-Virus noch lange nicht ausgerottet und die Atemwegserkrankung Covid 19 – mit ihren teils schweren Verläufen – noch nicht besiegt!
Was ist, wenn die Delta-Variante oder sonstige neue Virus-Mutanten z. B. aus Indien, Brasilien, Vietnam o. a. Ländern auch wieder zu uns eingeschleppt werden, sich schnell ausbreiten, auch weil bisherige Impfstoffe dagegen nicht mehr wirksam sind und – im schlimmsten Fall – ab Herbst 2021 eine vierte Welle auslösen?
Damit dieses düstere Szenario nur eine These bleibt und nicht wieder zur Realität wird
– wenn es also besser werden soll, muss es anders werden.
Wo die Risiken, Schwachstellen oder auch Fehler der bisherigen Vorgehensweisen, Maßnahmen und erreichten Resultate liegen, wird in Folgebeiträgen zu dieser BLOG-Reihe näher erläutert – nicht als Selbstzweck und destruktive Kritik, sondern einzig und allein zu dem Zweck, konstruktiv daraus zu lernen, wie man es künftig besser macht.
Zusätzlich erfahren sie dabei, worauf das „besser machen“ beruht und wie es in die Tat umgesetzt wird.
Solchen neuen, weltweiten, disruptiven Herausforderungen müssen mit anderem Philosophien, Strategien und Methoden bekämpft werden.
Das Tandem aus Politikern (Bund, Länder, Kommunen) und Experten (aus Medizin und Naturwissenschaften) hat sich redlich bemüht und mit dem „vermeintlichen“ Ende der dritten Welle auch einen – hoffentlich später nicht anzuzweifelnden – Erfolg erzielt. Auf Dauer kann es das immer noch vorhandene Problem aber nicht alleine lösen. Herkömmliche Denk- und Handlungs-Schemata reichen dafür nicht mehr aus!
Als dritte Kompetenz muss das hinzu kommen, was bei allen großen Strukturreformen und strategischen Wandlungsprojekten – z.B. in der freien Wirtschaft – die entscheidende Rolle spielt:
Professionell-strategisches und universell-interdisziplinäres Management-Know how!
D. h. „Management-Generalisten*innen“ müssen die Sache in die Hand nehmen, eng mit den „Fachspezialisten*innen“ zusammenarbeiten und – ideologie-freie – Handlungsempfehlungen für die Politiker erarbeiten.
Das ist der Weg zu einer nachhaltigen Corona-Problemlösung!
Ein Zitat von Robert Koch, dem Namensgeber unseres regierungs-nahen Instituts RKI
bringt das, was ich damit auch sagen möchte, auf den Punkt:
“Wer die Chemie versteht – und nur die – versteht auch die nicht!“
Zu diesem und meinen weiteren BLOG-Beiträgen zu diesem Themenkomplex gibt es jeweils eine Detail-Version in Form eines „Produkt-Videos/Audios“. Dort zeige ich konkrete Beispiele zu den strategischen und interdisziplinären Management-Methoden und Problemlösungs-Techniken sowie zu den dabei zu beachtenden Grundsätzen.
Außerdem erhalten Sie Vorgehensempfehlungen und Schritt für Schritt-Anleitungen, wie Sie selbst Ihre individuelle Problemstellung zu Corona definieren, analysieren und einer auf Sie und Ihre Organisation zugeschnittenen Lösung näher bringen können. Wenn Sie dabei Unterstützung benötigen/wünschen, können Sie sich gerne an uns wenden.
Im nächsten BLOG Nr. 2 behandle ich folgende Themen:
Allgemeine Problemlösungs-Methoden und -Techniken (General Problem Solving) – sowohl modern-innovative als auch klassische aus der philosophischen Dialektik.
Warum immer nur mit dem makro-ökonomische Top down-Ansatz arbeiten, der Durchschnittszahlen generiert, die allenfalls virtuell sind und deshalb nur auf geteilte Akzeptanz stoßen, weil sich viele Bürger darin nicht wider finden!
Versuchen wir es doch mal mit meinem mikro-ökonomische Bottom-up-Ansatz, zunächst in einer überschaubaren, kleineren Einheit, z.B. in einem Städtischen oder Kreisgesundheitsamt, einem KV-Bezirk, einem medizinischen Fachgebiet oder einer anderen Körperschaft. Die dabei ermittelten Daten sind harte, unwiderlegbare und überzeugende Fakten. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sind oft neu und inspirieren zu andern, zielführenderen Maßnahmen, mit weniger ungewollten „Kollateralschäden“.
Das erste Einzelprodukt dieser Serie steht nun für Sie bereit. Es heißt
„Management-Methoden müssen mehr hinzugezogen werden“.
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Wenn Sie an sonstigen Details interessiert sind, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.
Was brauchen wir in Zukunft?
Einen Mikro-Ökonomischen Bottom up-Ansatz
Was wir noch nicht haben, aber längst haben könnten, ist ein anderes, zukunftsgerechtes Vergütungs-System – als notwendige Ergänzung zum makro-ökonomischen Ansatz (si. Teil 1 dieser BLOG-Reihe).
Ein solches wurde von mir in den letzten Jahren entwickelt und heißt
Eine Vorversion wurde – in Fachkreisen – auch Henker-Honorar-Modell genannt.
Dieses kann viele Probleme der heutigen Gebührenordnungen lösen bzw. zunächst deutlich abmildern und in Zukunft vorbeugend vermeiden.
Wichtige Kernelemente meines Modells:
1. Ziel-gerichteter, strategischer Ansatz in Richtung „Mehr Effektivität im Gesundheits- und Vergütungs-System“
Hier geht es zuerst um die strategische Frage „Tun wir die richtigen Dinge?“
In mehreren Bereichen unseres Gesundheitssystems ist diese Frage sehr berechtigt!
Je klarer diese beantwortet wird, desto einfacher ist dann der Weg bei der Effizienz-Verbesserung,
d.h. bei der operativ-taktischen Frage „Tun wir die Dinge richtig?“
Am wichtigsten für den Erfolg jeder neuen Systementwicklung ist Zielklarheit und Zielkonvergenz bei den Beteiligten.
Zieldivergenzen, die nicht erkannt, thematisiert und ausgeräumt worden sind, haben schon so manches (Kooperations-) Projekt zum Scheitern gebracht.
Die vorrangige Strategie, mit motivierenden Botschaften zur schnellen Zielerreichung, muss auf das aktuell größte Problem ausgerichtet werden:
– Ärztemangel – generell, mit immer längeren Wartezeiten und speziell im ländlichen Raum, wo mehr und mehr Unterversorgung droht!
Hier muss die veränderte Motivationslage der heutigen und kommenden Generation an jungen Ärzten/Ärztinnen berücksichtigt werden.
Die klassisch-bewährten Antriebe für gute ärztliche Leistungen sind dabei aber nicht zu vergessen oder gar zu ignorieren.
Dies gilt auch für die Beseitigung des Pflege-Notstands und für den sonstigen Fachkräfte-Mangel in medizinischen Einrichtungen.
Die internationale, interdisziplinäre, verhaltens-wissenschaftliche Betriebswirtschafts- und Managementlehre stellt hierfür geeignete Methoden bereit, wie z.B.
– Systemtheorie und Wirtschaftskybernetik, Informations- und Entscheidungstheorie und hier speziell die Anreiz-/Beitragstheorie.
2. Mikro-Ökonomischer Bottom up-Ansatz im engeren Sinne
Auf Basis realer, empirisch ermittelter IST-Daten aus Arztpraxen, Krankenhäusern, MVZ u. a. medizinischen Einrichtungen werden die Leistungen und Kosten mit professionellen betriebswirtschaftlichen Methoden und modernen Software-Tools ermittelt, analysiert und kalkuliert.
Hierbei muss der wissenschafts-theoretische Grundsatz „deskriptiv vor normativ“ beachtet und eingehalten werden.
Diese wertneutrale und ideologiefreie Datenbasis für Leistungen und Kosten aller Bereiche des Gesundheitssystems
ist Ausgangspunkt für die dann erst folgende, normative Honorarkalkulation.
Dort werden dann Besonderheiten und Unterschiede der Leistungen berücksichtigt, z.B. nach
– medizinischen Fachgebieten, Aufträgen, Fällen, Scheinen, Aufwandsrelation und Schweregrad,
– Sektoren (ambulant, stationär, Reha usw.), Gebührenordnungen (EBM, GOÄ, DRG),
– Quantitäten und Qualitäten – nicht nur medizinische, sondern auch Organisations- und Service-Qualität.
Hierfür bietet die klassische Betriebswirtschaftslehre verschiedene Kalkulationsmethoden an, die auch kombiniert eingesetzt werden können.
In die Preis-/Honorarkalkulation – nicht in der Kostenkalkulation – können auch gezielte Steuerungselemente eingebaut werden.
Diese sollten sich an dem ausrichten, was qualitativ und wirtschaftlich sinnvoll und politisch mehrheitlich auch gewollt ist.
Extrempositionen haben dort nichts verloren.
3. Vorgehenskonzept nach einem bewährten Phasenmodell
Die Methoden der System-Analyse und -Planung bzw. der sog. Strukturierten Systementwicklung unterliegen auch einem Wandel.
Sie haben sich in punkto Schnelligkeit bei der Zielerreichung und flexible Anpassung an neue, geänderte Anforderungen zum Positiven hin verändert.
In anderen großen Wirtschaftszweigen wurden und werden diese mit Erfolg angewendet und haben dort z.T. epochale strukturelle Veränderungen zum Besseren gebracht.
In der Gesundheitswirtschaft, als dem heute schon größten volkswirtschaftlichen Teilsektor mit seiner – auch hohen ethischen Bedeutung – gibt es hier
noch Nachholbedarf.
Für die weiteren Schritte zur Realisierung meines QLK-Vergütungsmodells steht ein ausgereiftes und schon mehrfach erprobtes Vorgehens/-Phasenmodell bereit. Dieses hat seine Bewährungsprobe bei Vorgängerprojekten (unsere bundesweiten Studien für Ärztliche Berufsverbände, KVen und Fachgesellschaften) schon mehrfach bestanden und wurde zwischenzeitlich weiterentwickelt und verbessert.
Der Impuls für die Entwicklung meines Doppelmodells aus Ziel- und Vorgehens-Konzeption ging und geht von den Schwachstellen der vorhandenen Honorarsysteme aus. Diese habe ich in folgendem BLOG-Beitrag beschrieben und dort mit einer persönlichen Sprachnachricht (Audio) ergänzt:
Was haben wir – gestern und heute? Einen alt bekannten Makro-Ökonomischer Top down-Ansatz!
1. Ergebnisbericht der wissenschaftlichen Kommission für ein modernes Vergütungs-System (KOMV)
Gestartet als typisches Kompromiss-Projekt der großen Koalition, hat diese viel-köpfige Kommission nun – nach rund einem Jahr – einen Bericht mit über 260 Seiten Text abgeliefert. Dieser soll hier nicht näher analysiert und kommentiert werden. Damit sind derzeit genug Andere beschäftigt.
Auf folgende Fragen will ich mich hier beschränken:
Was und wieviel ist daran wirklich modern, im Sinne von neu, anders oder gar innovativ?
Welche konkreten Lösungsvorschläge enthält der Bericht zum derzeit gravierendsten Problem
„Ärztemangel generell – mit immer längeren Wartezeiten – und speziell auf dem Land, wo mehr und mehr Unterversorgung droht“? .
Die Vergütung ist zwar nicht das einzige, aber immer noch ein entscheidendes Motiv für die hauptamtliche Tätigkeit, d.h., wenn man als Arzt/Ärztin davon leben muss.
Ein zukunftstaugliches Vergütungssystem muss folglich diesen Anreiz wieder stärken – im Gegensatz zum gegenwärtigen (GKV-)System.
Näheres zu einer solchen anreiz-orientierten Vergütung siehe Teil 2 dieser BLOG-Reihe.
2. Neuer EBM ab 1. April 2020
Höhere Bewertung der sprechenden Medizin und dafür Abwertung der technischen Leistungen. Diese Änderung ist berechtigt und geht grundsätzlich in die richtige Richtung! Qualifizierte, personen-gebundene Dienstleistungen werden immer teurer, mechanisier- oder gar automatisierbare Leistungen werden durch den sog. Fixkosten-Degressions-Effekt immer billiger.
Das ist allerdings nicht neu. Das hatten wir schon mehrfach. Bei einer früheren EBM-Reform kam es auch zu Fehlanreizen in die andere Richtung („Quassel-Ziffer“). Wer die wirklichen Gewinner und Verlierer sein werden, wird sich erst noch zeigen.
Wegen der grundsätzlichen Vorgabe „aufkommensneutral“ und deren starken Bremswirkung, hält sich die Begeisterung für diese kleine EBM-Reform bislang in Grenzen.
3. Neue GOÄ – wann und wie?
Von einem Abschluss dieses schon Jahre andauernden Novellierungs-Prozesses kann wohl noch keine Rede sein.
Die KOMV hat immerhin klargestellt, dass es trotz einer „partiellen Vereinheitlichung“ weiterhin 2 Gebührenordnugen für GKV und PKV geben soll.
So gibt es bei Privatleistungen erst mal weiterhin 2 Interessengruppen:
Die einen warten dringend darauf, dass dieses Gesetzesvorhaben endlich abgeschlossen wird.
Den anderen ist eine weitere Verzögerung garnicht so unrecht! Warum wohl?
4. DRG – im stationären Krankenhaus-Sektor
Dieses fall-bezogene Vergütungs-System wird zunehmend heftig kritisiert, weil es auch viele Fehlanreize produziert.
Während man sich beim EBM von der mengenbezogenen Vergütung mehr und mehr verabschiedet hat, ging man im Krankenhaus den umgekehrten Weg und setzte einseitig auf Mengenbezug. Ob Fall, als Art Komplexleistung oder Einzelleistung, die bei der GOÄ noch vorherrscht, ist dabei unerheblich. Die Tendenz zur – auch monetär indizierten – Mengenausweitung ist immer gegeben.
Die Lösung bei allen 3 Gebührenordnungen kann deshalb nur heißen:
Ein ausgewogener Kompromiss aus beiden Gegensätzen. Dies ist nichts anderes als eine klassisch-dialektische Aufgabenstellung, die mit klarem Menschenverstand zu lösen ist..
Gerade die Kombination der Vorteile beider gegensätzlichen Vergütungsarten, bei gleichzeitiger Vermeidung der Nachteile, ist ein Kernelement meines mikroökonomischen Ansatzes, der in Teil 2 (Link drauf) beschrieben ist.
Dieser Ansatz ist deshalb auch als gemeinsame Basis für EBM, GOÄ und DRG geeignet und beschränkt sich nicht nur auf die ambulante Versorgung, wie das KOMV-Konzept. Was dort als „partielle Harmonisierung“ bezeichnet wird, habe ich schon am 11,01,2018 in meinem BLOG-Beitrag
„Einheitliche Gebührenordnung im Gesundheitswesen – ja und nein?“ beschrieben und den stationären Sektor (DRG) miteinbezogen.
Haben Sie Fragen oder wünschen Sie mehr Details – dann wenden Sie sich – unverbindlich – an uns, am einfachsten
über diesen Link „mehr erfahren“.