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Datenschutz – DSGVO – und Informations-Sicherheit: Neue Rechte, Pflichten, Risiken!

Wie weit haben Sie sich mit diesen zwei Themen befasst?
Wie gut sind Sie auf die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung vorbereitet?
Welche Gefahren drohen bei Daten- und Informations-Sicherheit?

Die DSGVO tritt am 25.05.2018 in Kraft und hat – anders als sonstige EU-Richtlinien – unmittelbaren Gesetzes-Charakter. Sie soll personenbezogene Daten von EU-Bürgern besser schützen, bringt aber für Unternehmen und deren Verantwortliche neue, zusätzliche Plichten und Risiken. Bei Verstoß drohen hohe Bußgelder, die sogar die Existenz eines Betriebes gefährden können.

Seit Wochen strömt eine wahre Informations-Flut zur DSGVO über uns herein. An Info-Menge fehlt es also nicht – doch sind diese Informationen auch verständlich und klar genug bzw. qualitativ ausreichend, um alle Ihre Fragen zu beantworten und helfen Ihnen diese auch wirklich weiter, das Problem zu lösen und die drohenden Gefahren abzuwehren?

Wir empfehlen, das Thema Datenschutz nicht isoliert für sich alleine, sondern eingebunden in eine umfassende Informations-Management-Konzeption zu behandeln. Neben den rechtlichen Aspekten gehören dazu auch betriebswirtschaftliche, fachliche, organisatorische sowie informations- und kommunikations-technische Fragen.

Neben dem Datenschutz sollte aus mehreren Gründen auch das Thema “Daten- und Informations-Sicherheit” geprüft und noch mehr beachtet werden. Auch dort sind vorhandene und kommende Rechtsvorschriften oft noch nicht ausreichend bekannt und berücksichtigt.
Außerdem lauern dort auch erhebliche Gefahren:

An erster Stelle ist da die zunehmende Cyber-Kriminalität zu nennen und u.a. zu fragen:
  • Wie und womit kann ich mich wenigstens so schützen, dass Schäden daraus von der Wahrscheinlichkeit und Schadenshöhe nicht unkalkulierbar werden?
  • Zu beachten ist dabei die gesicherte Erkenntnis “je älter die im Einsatz befindliche Software, desto leichter gelingen
    Hacker-Angriffe und desto größer kann der damit angerichtete Schaden sein.
Fast ebenso wichtig ist die Frage:
  • Wie muss ich mein internes Datensicherungs-Konzept gestalten, dass der schlimmste Fall
    (Datenverlust als Worst-Case-Szenario) nicht eintreten kann?
Sie wollen mehr zu diesem BLOG-Beitrag erfahren? Z.B. nähere Erläuterungen von Begriffen/Zusammenhängen, Gründen/Ursachen, warum das sinnvoll/notwendig ist, Empfehlungen/Vorschläge/Anleitungen usw. Dann fordern Sie hier unsere Detail-Version per Audio-, Video-Nachricht an.

Wenn Sie noch Zweifel oder offene Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Klicken Sie hier und schauen Sie sich unsere Vorschläge unverbindlich an und wählen ggf. einen davon aus.
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Digitalisierung – wie Sie sich entspannt auf das Informations-Zeitalter vorbereiten?

Besser pro-aktiv planen als re-aktiv “hineinstolpern”!

Digitalisierung ist in aller Munde – und in allen Medien!
Experten aller Art – echte und selbst ernannte – tun so, als ob eine völlig neue Entwicklung über uns hereinbräche.
Dem ist nicht so!
Vielmehr handelt es sich um die Fortsetzung des Weges ins sog. Informations-Zeitalter, mit einem weiteren Schwung an neuen, innovativen Methoden und Techniken (in einem weiteren BLOG-Beitrag werden ich diese näher erläutern).

Makro-ökonomisch gesprochen, befinden wir uns am Übergang vom 5. zum 6. Kontratieff-Zyklus.
So werden die langen, ca. 50 Jahre dauernden volkswirtschaftlichen Wellen bezeichnet, die i.d.R. von Schlüssel-Innovationen ausgelöst wurden/werden.
Nach deren Entdecker, einem russischen National-Ökonomen, werden sie so genannt.
Mehrere der heute neuen Digitalisierungs-, Informations- und Kommunikations-Techniken “haben das Zeug dazu”, solche Schlüssel-Innovationen zu werden!

Technik im allgemeinen und Informationstechnik im besonderen sollte aber nicht Selbstzweck, sondern nur Mittel zum Zweck sein.
Mit anderen Worten: Die Funktionen, Methoden und Aufgaben, die mit der Technik unterstützt und erleichtert werden, sollten im Vordergrund stehen, nicht die Technik selbst!

Warum? Weil Wissen allein noch nicht ausreicht, sondern erst dessen Umsetzung durch “TUN” die entsprechende Wertschöpfung generiert.

In der IT-Branche und besonders beim aktuell vorherrschenden Digitalisierungs-Hype – mit marketing-geprägten Begriffen und Schlagworten – wird dies oft vergessen oder bewusst ausgeblendet.

Wer aber diesen Grundsatz beachtet, braucht sich vor dem Megatrend Digitalisierung nicht zu fürchten, sondern kann diesem gelassen entgegensehen.
Allerdings sollte sich jeder Verantwortliche rechtzeitig damit befassen, denn auch hier gilt:
“Vorbeugen ist besser als heilen” oder “Probleme vermeiden ist besser als Probleme lösen!
Man kann es auch mit M. Gorbatschow sagen: “Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben”.

Deshalb unsere Empfehlung: Warten Sie nicht weiter zu – so, wie die meisten – die ins Informationszeitalter eher “hineinstolpern” als dass sie diesen Weg bewusst und geplant beschreiten.

Und so könnte Ihr (7 Punkte-)Fahrplan aussehen:
  1. Machen Sie zuerst einen Digitalisierungs-Check mit Funktions- und Struktur-Analyse Ihrer vorhandenen EDV-/IT-Landschaft und prüfen Sie, was von den neuen Informations- und Kommunikations-Techniken für Sie in Frage kommt.
  2. Planen Sie dann Ihre (Digitaliserungs-) Ziele an Hand Ihrer Wünsche und Stärken. Erstellen Sie daraus eine Prioritätenliste.
  3. Prüfen Sie kritisch und sorgfältig, welchen (Führungs-) Informationsbedarf Sie haben und wie dieser heute und in Zukunft gedeckt werden kann.
  4. Entwickeln Sie Strategien und Wege in Form einer Projekt-, Vorgangs- und Aufgaben-Planung und verdichten Sie diese in einem Maßnahmenkatalog.
  5. Starten Sie zügig mit der Umsetzung – entsprechend Ihrer personellen, sachlichen und finanziellen Möglichkeiten.
  6. Ziehen Sie Sofort-Maßnahmen vor, die zu einer schnellen Verbesserung führen.
  7. Nutzen Sie den positiven Effekt: “Je klarer das Ziel, desto einfacher der Weg!”
Wenn Sie das alles nicht (mühsam) alleine tun wollen oder aus zeitlichen Gründen nicht können,
dann unterstützen wir Sie gerne dabei
– mit unseren darauf zugeschnittenen Methoden, Systemen und Software-Produkten sowie
– mit unserer jahrzehntelangen praktischen Erfahrung als kritische, a-typische IT-Berater und
Informations-Architektur-Planer.

Zum weiteren Vorgehen können Sie hier auswählen, welche Schritte Sie evtl. mit uns gehen wollen.

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GroKo-Gesundheitspolitik: Weiter so …
oder Aufbruch zu neuen Ufern?

Wie wir mit anderen Denkansätzen und Verfahrens-Innovationen bei der System-Gestaltung schneller zum Ziel kommen und bessere Ergebnisse erreichen!

Unser Gesundheits-System gehört zu den besten der Welt. Die medizinischen Fachgebiete, Diagnostik, Pharmakologie, Medizin- und Informations-Technik arbeiten hoch innovativ.

Bei der Analyse, Planung und zukunftsgerechten Gestaltung des Systems als Ganzem sowie
auch und gerade bei dem wichtigen Sub-System “Vergütung” kann davon keine Rede sein.
Verfahrens-Innovationen, wie z.B. die “Strukturierte System-Entwicklung” sind dort noch Mangelware.

Wegen der hohen Bedeutung der Gesundheits-System-Qualität sollte das nicht so bleiben!
Neue Lösungsansätze sollten nicht länger brach liegen, sondern angewendet und umgesetzt werden – zum Beispiel das

“Qualitäts-, leistungs- und kosten-orientierte Vergütungs-Modell für ärztliche u.a. medizinische Leistungen – HC-QLK-VM”

das vom Verfasser entwickelt wurde und auf 2 Säulen steht:

1. Theoretisch-wissenschaftliche Basis:
Die internationale, verhaltens-wissenschaftliche Betriebswirtschafts- und Management-Lehre und deren interdisziplinäre Teilfächer
– System-Theorie und (Wirtschaft-) Kybernetik.
– Informations- und Organisations-Theorie,
– Entscheidungs-Theorie, insbesondere die sog. Anreiz-/Beitrags-Theorie.

2. Praktische Erfahrungsbasis des Verfassers aus über 30-jähriger Beratungstätigkeit im Gesundheitswesen
mit über 500 Einrichtungen – von der Hausarztpraxis bis zur Universitätsklinik – deren Strukturen und Prozesse er von innen gesehen, organisatorisch und wirtschaftlich analysiert und in aller Regel optimiert hat.

Nach der sog. Anreiz-Beitrags-Theorie nimmt ein Individuum an einem System, einer Organisation, einem Unternehmen nur solange teil, wie die Anreize, die es ihm bietet, größer sind als die Beiträge, die er/sie dafür aufbringen muss. Sowohl Anreize als auch Beiträge sind dabei keineswegs auf finanzielle Größen beschränkt.

A > B heißt also die Formel, die bei jedem/er Teilnehmer/in dauerhaft gegeben sein muss!

In einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung hängt dies einzig und allein von der persönlichen Entscheidung des betreffenden Individuums ab und kann nicht “verordnet” werden.

Hier ist bei den Leistungserbringern in Deutschland – speziell im GKV-System – eine klar abnehmende Tendenz zu verzeichnen! Dies hat mehrere Ursachen und führt zu den bekannten, zunehmend negativen Folgen, wie Ärzteknappheit generell und speziell im ländlichen Raum, Abwanderung tausender qualifizierter Mediziner ins Ausland usw.

Dies ist das eigentliche Problem, mit dem sich jedwede Kommission primär befassen sollte. Dieses kann nur gelöst werden, wenn es gelingt, die Aktivseite dieser “Bilanz”, d. h. die Anreize wieder zu steigern und die Passivseite, d. h. die Beiträge – vor allem solche in Form zunehmender Nachteile – wieder zu reduzieren.

Zurück zum HC-QLK-VM, dessen Vorgänger-Version in Fachkreisen auch als Henker-Honorar-Modell (HHM) bezeichnet wurde. Dieses liegt sozusagen als “Blaupause” vor und ist durch
– seine klare und strategische Zielausrichtung,
– den ganzheitlich-umfassenden Lösungsansatz,
– realisiert mit der neuen HC-Syntegrations-Methode
auch als Leitlinie und Kompromiss-Lösung für anstehende Kommissions-Arbeiten geeignet.

Mehr zum Thema können Sie in meinen weiteren BLOG-Beiträgen für die Zielgruppe “Gesundheits System verantwortliche” unserer Homepage nachlesen.

Wenn Sie nähere Details oder Vorschläge zum weiteren Vorgehen wünschen, klicken Sie bitte auf
Neues Vergütungsmodell HC-QLK-VM für ärztliche u.a. medizinischer Leistungen.

Auf der dann folgenden Seite können Sie aus mehreren Handlungsalternativen wählen.

Für Fragen steht der Verfasser gerne zur Verfügung.
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Einheitliche Gebührenordnung im Gesundheitswesen – ja und nein?

Ja, wo durch klarere Ziele, Strukturen und Prozesse
die Anwendung einfacher, effizienter und unbürokratischer wird.
Nein, wo Qualität, Leistung und Wettbewerb und die dafür notwendige Differenzierung behindert wird.

Die aktuell wieder aufgeflammte Diskussion (EGO, Bürgerversicherung usw.) zeigt wieder einmal:
1. Keine Spur von einem zeitgemäßen Innovations- und Change-Management bei der so wichtigen Gesundheits-System-Gestaltung und -Optimierung.
2. Stattdessen werden wieder alte, verstaubte Zöpfe herausgeholt, die allenfalls gut gemeint aber nicht gut gemacht sind, weil sie unabweisbare wirtschaftliche Gesetzmäßigkeiten ignorieren!

Während in anderen Wirtschaftszweigen die Herausforderungen der Megatrends “Digitalisierung und Globalisierung” mit neuen Ideen und professionellem Methoden-Know-how angegangen werden, “wurstelt” man beim größten und zukunfts-trächtigsten volkswirtschaftlichen Sektor “Gesundheitswesen” weiter so dahin.

Der Verfasser hat deshalb ein anderes Vergütungsmodell entwickelt, das die Stärken der bisherigen Systeme stärkt und deren Schwächen schwächt. Dieses fusst auf moderner und bewährter wirtschaftswissenschaftlicher Basis und dreißigjähriger Beratungs-Erfahrung in der Gesundheitswirtschaft.

Von den Ausgangs-Prämissen, der Zielsetzung und Vorgehens-Strategie sowie von der Methodik und Systematik her ist dieses einheitlich und spart dadurch Zeit, Geld und Ärger.
Andererseits bietet es einen breiten Raum für Differenzierung nach den unterschiedlichen medizinischen Fachgebieten, den weiter konkurrierenden GKV- und PKV-Systemen sowie letztlich nach den verschiedenen Patienten-Bedürfnissen in Richtung einer zunehmend individualisierten Medizin.

Es orientiert sich – mehr als die bisherigen Systeme EBM, GOÄ, DRG u.a. – an der Qualität, den Leistungen und den Kosten, fördert Wettbewerb in seiner Eigenschaft als “wirkungsvollster Sparkommissar und effizientester Qualitäts-Manager”.

Lesen Sie mehr dazu in weiteren BLOG-Beiträgen des Verfassers

Die Probleme unserer Zeit lassen sich nicht mit den Denkweisen lösen, die zu diesen Problemen geführt haben.
Nach einem hierzu besonders treffenden Zitat zu Albert Einstein.

Vergütung ärztlicher Leistungen – einmal anders – innovativ und zukunftsgerecht!

Der Weg zum Ziel eines neuen, zukunftsgerechten Vergütung-Systems für ärztliche Leistungen
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“Die Probleme unserer Zeit lassen sich nicht mit den Denkweisen lösen, die zu diesen Problemen geführt haben!”

Dieser Satz von A. Einstein trifft auf des Gesundheitswesen allgemein und dessen Vergütungs-Strukturen ganz besonders zu!

Von der Leistungsseite her ist unser Gesundheits-System hoch innovativ und gehört zu den besten der Welt (Note 2). Von Kostenseite her gehört es aber auch zu den teuersten der Welt (Note 4).
Somit ergibt sich für die Effizienz und Wirtschaftlichkeit des Systems als Ganzem allenfalls die Durchschnittsnote 3. Der Vergütungs-Methodik – mit den Teil-Systemen EBM, GOÄ, DRG – kann, bei wohlwollender Benotung, allenfalls eine 4 gegeben werden.

Der Befund ist klar:
Viele System-Beteiligte und -Betroffene sind – aus verschiedenen, auch konträren Gründen – unzufrieden mit den derzeitigen Vergütungs-Regelungen. Aktuell sind viele Leistungserbringer mit den Ergebnissen der jüngsten GKV-Honorarvereinbarungen – trotz 1 Mrd.€ mehr – nicht zufrieden – speziell diejenigen, bei denen davon wenig ankommt! Bei der GOÄ-Novellierung ist eine Einigung noch immer nicht in Sicht. Dort ist zu befürchten, dass sich die PKV-Verhandlungs-Partner ähnlich unnachgiebig zeigen werden wie die GKV-Kostenträger.

Zwischen-Fazit:
Die Position der Krankenkassen ist stärker, die der Leistungserbringer schwächer geworden!

Auf den ersten Blick ist dies paradox, wo doch offensichtlich ist, dass Ärzte- und sonstiger “Fachkräftemangel” zunimmt und das erreichte, vergleichsweise hohe Niveau unserer Gesundheitsversorgung sogar zunehmend gefährdet wird? Bei näherer Betrachtung liegen aber auch hier die Gründe auf der Hand, wenn man die Entwicklung der letzten Jahre und Jahrzehnte aufmerksam verfolgt und mit den richtigen Mitteln – objektiv und wert-neutral – analysiert.

In einem früheren BLOG-Beitrag hat der Verfasser schon auf diese Abwärtsspirale hingewiesen, in deren Folge die Ärzteschaft immer weiter in die Defensive gerät. In einem weiteren BLOG gibt er demnächst eine Strategie-Empfehlung, wie die Leistungserbringer da herauskommen und eine Trendwende schaffen können.

Von den vielfältigen Ursachen der Unzufriedenheit sollen hier nur einige wesentlichen Schwachstellen angerissen werden:
– Zuviel Bürokratie, Reglementierung und planwirtschaftliche Elemente,
– zuviel Gleichmacherei, Nivellierung und Standardisierung – zu Lasten der Qualität und Motivation,
– zu wenig Freiraum für Flexibilität und schnelle Problemlösungen sowie für
– neue Ideen und Verfahrens-Innovationen bei der System-Gestaltung.
– zu wenig Markt und Wettbewerb als “bestem Sparkommissar” und “wirkungsvollstem Qualitäts-Manager”.

Mehr dazu in der Detailversion zu diesem BLOG-Beitrag, die unten angefordert werden kann.

Das Gesundheits System ist ein komplexes, heterogenes, sozio-ökonomisches, medizinisches, technisches und zunehmend digitalisiertes Organisations-System. Um dieses zukunftsgerecht und nachhaltig wirksam zu gestalten, reichen die in der Vergangenheit vorherrschenden medizinischen, juristischen, sozial-politischen und herkömmlichen, rein makro-ökonomische Denkweisen nicht mehr aus.

Hier bestätigt sich das o.g. Zitat von Albert Einstein:
Andere, zusätzliche Denk- und Handlungsweisen sind hinzuzuziehen!
Z.B. aus der internationalen, verhaltens-wissenschaftlichen Betriebswirtschafts- und Management-Lehre
mit deren mikro-ökonomischen Ansätzen und vorallem auch mit deren interdisziplinären Teilfächern
Sytemtheorie und (Wirtschafts-)Kybernetik. Näheres dazu auch in der Detailversion.

Dass Wissen und Verstehen reicht dabei noch nicht – man muss es auch tun, d.h. umsetzen.
Das WAS, WOHIN und WOZU ist in der Zielkonzeption, das WER, (bis) WANN und WIE ist in der Vorgehenskonzeption zu planen und zu realisieren.

Für das Teil-System “Neue Vergütungsstruktur” liegt das Zielmodell beim Verfasser schon in der Schublade.
Siehe dazu die Kurzbeschreibung in seinem BLOG
Vergütung ärztlicher Leistungen – einmal anders – innovativ und zukunftsgerecht!

Eine Kurzbeschreibung zum empfohlenen Vorgehens-Modell lesen Sie in seinem BLOG
Der Weg zum Ziel eines neuen, zukunftsgerechten Vergütungsystems für ärztliche Leistungen“.

Wollen Sie mehr dazu hören, z. B. nähere Erläuterungen von Begriffen/Zusammenhängen,
Gründen/Ursachen, warum das sinnvoll/notwendig ist, Empfehlungen/Vorschläge/Anleitungen usw.,
dann fordern Sie hier – b.a.w. kostenlos – unsere Detail-Version zu diesem BLOG-Beitrag an.

Siehe auch weitere BLOG-Beiträge unter dem Schlagwort (tag) HC-Syntegration.
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Neue Kooperationen im Gesundheitswesen wollen sorgfältig geplant sein!

Welche Fehler und Versäumnisse sollten vermieden werden, damit solche Vorhaben gelingen und nicht als Flop enden?

Im Vorgängerbeitrag wurde von Gesundheitszentren, MVZ und andere neue Kooperationsformen berichtet, die gut, weniger gut oder nicht (mehr) funktionieren. Aus langjähriger Erfahrung mit der Initialisierung, Planung, Realisierung und Controlling-Begleitung von Zentralisierungen, Fusionen und Kooperationen – auch über Sektor-Grenzen hinweg – hat der Verfasser die Erkenntnis gewonnen, dass letztlich 2 Hauptursachen für ein Scheitern maßgeblich sind:

1. Erwartete Ziel-Kongruenz , stattdessen erlebte Ziel-Divergenz

2. Falsche Prioritäts- und Vorgehens-Reihenfolge

Zu 1. Das Motiv für Kooperations-Absichten und Teilnahme an ersten Gesprächen ist in aller Regel das Gleiche:

Jeder erwartet – vom jeweils Anderen – mehr Chancen, d.h. Patienten/Kunden, Aufträge/Leistungen und letztlich Erträge.
Von gut klingenden Begriffen, wie WIN-WIN-Situation, strategische Allianzen usw. lässt man sich gerne in eine Anfangs-Euphorie hineinziehen.

Für ein kritisches Hinterfragen und Abklopfen der wirklichen Erwartungen bleibt da wenig Platz. Schließlich will man es ja mit den künftigen Kooperationspartnern auch nicht verderben.

Das ist i.d.R. die typische Aufgabe für einen neutralen Berater/Moderator, der “unangenehme Wahrheiten” leichter aussprechen kann. Leider wird darauf – gerade in der besonders wichtigen Anfangsphase – oft verzichtet, auch weil zu Beginn noch kein konkreter Auftraggeber da ist, der die Kosten übernimmt.
Dass das Misslingen und ggf. Rückabwickeln einer begonnenen Kooperation um ein Vielfaches teurer ist, wird dabei nicht bedacht.

Eine Kooperation bringt in den seltensten Fällen einen völlig gleichgewichtigen Mehrnutzen für alle Beteiligten. D.h. neben Gewinnern gibt es auch immer – zumindest relative – Verlierer. Dies ist auch bei Fusionen an der Tagesordnung, wie viele Beispiele zeigen. Bei diesen “Verlierern” entweicht dann die Anfangs-Euphorie und Enttäuschung macht sich breit. Im schlimmsten Fall führt dies zum Verlassen der Kooperation, die dadurch geschwächt oder gar beendet wird.

Dies kann am besten verhindert werden, wenn im Vorfeld – pro-aktiv, mit fachlicher und vorallem auch geschäftlich-unternehmerischer Kompetenz – die bloßen Absichtserklärungen kritisch hinterfragt, abgeklopft und auf Plausibilität überprüft werden.
Dabei kann es durchaus sein, dass der eine oder andere Interessent wieder aussteigt, wenn er spürt, dass sich seine wahren Erwartungen wahrscheinlich doch nicht erfüllen. Dies ist dann zwar auch nicht erfreulich, aber mit weitaus weniger Ärger und Folgekosten verbunden.

Zu 2. Man geht nicht in der richtigen Reihenfolge vor, oft wird “das Pferd vom Schwanz her aufgezäumt”.

Als Erstes spricht man über eine Immobilie, die ein Bauherr mit dem Geld von Investoren – möglichst von solchen die nachher auch einziehen – errichten will, um daraus Mieteinnahmen oder Verkaufserlöse zu erzielen. Dieses Ziel (des Bauherren) steht zunächst im Vordergrund – und nicht das Ziel der Kooperation.

Dieses sollte aber von Anfang an im Zentrum der Betrachtung stehen und deshalb klar, deutlich und messbar – schriftlich formuliert – vorliegen.

Nach dem Motto “Je klarer das Ziel, desto einfacher der Weg” bestimmt im Folgenden das Zielkonzept, sozusagen als “Meta-Modul” den Inhalt und die Qualität der Folge-Module wie Fach- und Leistungs-, Betriebswirtschaftliches Unternehmens- und Rechtlich-vertragliches Konzept.
Gerade auch Letzteres sollte nicht – wie bei der herkömmlichen Vorgehensweise immer noch üblich – gleich am Anfang stehen, indem man schon Verträge abschließt, bevor man richtig weiß, wo man überhaupt hin will.

Wenn Sie mehr zu dieser etwas anderen, ziel-gerichteten Kooperationsplanung und stufenweisen Konzeptions-Entwicklung erfahren wollen, fordern Sie hier unsere Detail-Version zu diesem BLOG-Beitrag an.

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Strategische Herausforderungen durch zwei unabweisbare Mega-Trends

Wie Sie diesen Trends offensiv und doch gelassen begegnen und so Ihrer Verantwortung pro-aktiv gerecht werden?

“Wer zu spät kommt den bestraft das Leben” Michael Gorbatschow

Man muss nicht gleich jedem Mode-Trend hinterher laufen!
Wenn es sich aber um nachhaltige Entwicklungen mit bewiesenen strategischen Effekten handelt, muss jeder Verantwortliche prüfen, und sich fragen
  • Inwieweit bin ich und meine Organisation davon betroffen?
  • Welche Risiken birgt ein “Aussitzen und nicht reagieren?”
  • Welche Chancen lasse ich dadurch ungenutzt liegen?
Je höher die Verantwortung ist, in der man steht, desto früher und intensiver muss man sich um diese Fragen kümmern.

Was sind das für zwei Trends zu Beginn des Informations-Zeitalters bzw. des sog. 6. Kontratieff-Zyklus?
  1. Digitalisierung und Vernetzung sowie weitere Technologie-Schübe bei Information, Kommunikation,
    Internet und Social-Media.
    Diese Themen sind derzeit, wie in dieser Branche üblich, mit klangvollen Begriffen in aller Munde – vom gleichen oder richtigen Verständnis aber noch lange nicht in allen Köpfen

  2. Durch lang anhaltende, gute Konjunktur etwas in Vergessenheit geraten aber nicht minder wichtig
    “Das Primat der Technik kann nicht so absolut bestehen bleiben wie in der Vergangenheit, sondern muss relativiert und ggf. auch eingeschränkt werden durch das Wirtschaftlichkeitsgebot, d.h. die Notwendigkeit, dass alles bezahlbar sein und bleiben muss. Massive Verstöße dagegen, haben ja bekanntlich die Finanzkrise 2008/09 ausgelöst, die auch heute noch nachwirkt.
Unsere geeignete Empfehlung dazu: Strategisches Management-Methoden, professionelleres Controlling und Informations-Management. Letzteres ist mehr als Informations-Technik.
Wirtschaftliche Gesetzmäßigkeiten und Notwendigkeiten müssen besser beachtet und eingehalten werden – in erster Linie zum Selbstschutz.

Wollen Sie mehr dazu hören, z. B. nähere Erläuterungen von Begriffen und Zusammenhängen,
Gründe, Ursachen, warum das notwendig ist, Empfehlungen/Vorschläge zum weiteren Vorgehen usw.,
dann fordern Sie hier – b.a.w. kostenlos – unsere Detail-Version zu diesem BLOG-Beitrag.

Siehe auch unsere weiteren, branchen-bezogene BLOG-Beiträge unter dem Schlagwort (tag) HC-Syntegration.

Dazu haben wir ein Methoden- und Software-Paket geschnürt:
“Syntegration von Informations-, Qualitäts-, Kosten-, Risiko- und Chancen-Management – HC IQKRC”, dessen Beschreibung Sie hier kostenlos anfordern können.
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Syntegration – Königsweg zur Beherrschung der zunehmenden Komplexität und Informationsflut!

Wie Sie sich mit einer etwas anderen Strategie gezielt und dennoch gelassen auf die kommenden Herausforderungen einstellen und den Überblick behalten.

Der Begriff Syntegration stammt aus der Wirtschafts-Kybernetik, mit der sich der der Verfasser schon seit seinem Studium der verhaltens-wissenschaftlichen Betriebswirtschaft- und Management-Lehre an der Universität Mannheim befasst. Er hat dabei die Erkenntnisse aus der Kybernetik mit denen aus der interdisziplinären Organisations- und System-Theorie verbunden.

Kombiniert mit seiner 30-jährigen praktischen Beratungs-Erfahrung aus großen, mittleren und kleinen Unternehmen sowie Organisationen des Gesundheitswesens hat er seine Syntegrations-Philosophie und -Strategie entwickelt und
daraus ein Methoden-Paket geschnürt, das branchen-unabhängig einsetzbar ist (siehe hinten HC-IQKRC).

Gegenüber herkömmlichen Vorgehensweisen hat diese viele Vorteile:
  • Synergie ist das qualitätsfördernde, wertschöpfende und kostensparende Zusammenwirken von Integrations-Nutzen und Synergie-Effekten – im Sinne von “Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile”.
  • Management als Generalisten-Aufgabe von Chefs u.a. Fach- und Führungs-Verantwortlichen, die täglich mit einer Vielzahl vielfältigster Aufgaben und Problemstellungen konfrontiert sind, wird durch diese zielgerichtete Methodik und Systematik so effizient unterstützt und erleichtert, dass sie sogar Spaß macht.
  • Syntegration heißt auch Synthese und strukturierte System-Entwicklung, d.h. professionelle Gestaltung von System-Funktionen und -Architekturen durch sorgfältige System-Analyse und -Planung sowie stetige Verbesserung mit dem Ziel “Lernende Systeme”.
    Bei Vorschlägen und Modellen des Verfassers zur Gesundheits-System-Optimierung sowie bei seinen strategischen IT-Beratungs-Projekten wurde dieses Prinzip schon mehrfach erfolgreich angewendet.
  • Durch die allgemein verständliche “Esperanto”-Sprache der Systemtheorie können sich Fachleute aus den unterschiedlichsten Disziplinen besser verständigen – z.B. Natur- mit Geistes-Wissenschaftlern, Techniker/Ingenieure mit praktisch Begabten Ärzte u.a. mediz.Leistungserbringer mit Makro- und Mikro-Ökonomen, Juristen und Verwaltungsleuten.
    Wünschenswert wäre das auch mit Politikern, Journalisten u.a. Medienvertretern.
Besonders geeignet ist die Syntegrations-Philosophie für solche Verantwortliche, die
  • sich nicht zu den “geborenen, laut- und vielsprechenden Managern und Machern” zählen, sondern
  • die mehr auf die Qualität von Zielen, Strategien und Methoden sowie von Argumenten, Ergebnissen und Fakten setzen und sich dadurch noch überzeugender durchsetzen.
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Siehe weitere, auch branchen-bezogene BLOG-Beiträge unter dem Schlagwort (tag) HC-Syntegration.

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“Ziel-gezogen” und geplant = besser als immer nur
ad hoc und “problem-getrieben”

Wie Sie die motivierende Kräfte des Pull- statt Push-Prinzips für sich nutzen, schneller vorankommen und bessere Ergebnisse erzielen?

Nichts ist so beständig wie der Wandel!
Alle fachlich und wirtschaftlich Verantwortlichen müssen sich dieser Herausforderung stellen,
– am besten mit einem zeitgemäßen Innovations- und Change-Management!

Unsere neue Syntegrations-Philosophie und -Strategie ist dazu bestens geeignet – weil sie
  • Nutzensteigerungen durch Integration mit Synergie-Effekte kombiniert und potenziert – nach dem Prinzip “Das ganze ist mehr als die Summe seiner Teile”:
  • Einem ganzheitlich-umfassenden, ziel-gerichteten Ansatz folgt, statt immer nur “problem-getriebene”, unkoordinierte Einzel-Aktionen zu starten, die zu Teil-Anwendungen und Insel-Lösungen führen.
  • Das Gesamt-Ziel eines professionellen, “Strategischen Managements und Controllings” – als Garant für die Zukunfts-Erfolgs-Sicherung – schneller, kostengünstiger und mit weniger Ärger und Stress erreicht.
  • Die System-Anwendung einfacher, komfortabler und effizienter macht – auch weil Doppel-Arbeiten, Mehrfach-Datenhaltungen, daraus entstehende Fehler und sonstige Redundanzen entfallen.
  • Den Weg zur Zielerreichung durch kreative Strategien ebnet und durch ein motivierendes Vorgehenskonzept und mitreißenden Botschaften erleichtert.

    Dieses besteht u.a. aus einem bewährten Phasenmodell, nach dem in mehreren Stufen, entsprechend den individuellen, betriebs-spezifischen Möglichkeiten, Prioritäten und Ressourcen (Zeit, Geld, Personal) vorgegangen wird.

    Selbstverständlich können nicht alle Module nicht gleich angegangen werden sondern hintereinander, nach den Prioritäten des Auftraggebers – aber immer das Gesamtziel im Auge

Fazit:
Klare Ziele setzen ungeahnte innere Kräfte frei!
Nutzen Sie diese und erleben Sie, wie bisher eher ungeliebte Management-Pflichten,
Büro- und Verwaltungs-Arbeiten plötzlich Spaß machen und eine positive Eigen-Dynamik entfalten.

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Gründe, Ursachen, warum das notwendig ist, Empfehlungen/Vorschläge zum weiteren Vorgehen usw.,

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Siehe weitere, auch branchen-bezogene BLOG-Beiträge unter dem Schlagwort (tag) HC-Syntegration.

Dazu haben wir ein Methoden- und Software-Paket geschnürt:
“Syntegration von Informations-, Qualitäts-, Kosten-, Risiko- und Chancen-Management – HC IQKRC”, dessen Beschreibung Sie hier kostenlos anfordern können.
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MVZ ein Erfolgsmodell? –
Viele wohl eher nicht!
Die freiberufliche Arztpraxis dagegen immer noch!

“Landarzt-MVZ gibt auf…, Neustart ambulantes Gesundheitszentrum…,
25 % weniger Effizienz bei angestellten Ärzten im MVZ…” usw.


Solche und andere Negativ-Meldungen über das einst so hochgelobte Projekt
“Medizinische Versorgungszentren (MVZ)” als Teil der “Integrierten Versorgung (IV)” häufen sich.

Warum wohl? – “Weil man die Rechnung meist ohne den Wirt gemacht hat!”

Zur Planung und Umsetzung sowie zum nachhaltig erfolgreichen Betreiben solch neuer Kooperationsformen bedarf es – neben qualifizierten medizinischen Leistungserbringern – auch (betriebs-) wirtschaftlich kompetenter Verantwortlicher, möglichst auch mit unternehmerischem Gespür, um die Erfolgschancen realistisch einschätzen zu können.
Diese sollten deshalb schon in der Planungsphase mit von der Partie sein.
Bei den meisten MVZ-Gründungen ist das unterblieben.

Allein der Wunsch als Vater des Gedankens reicht dafür nicht – und sei er auch noch so gut gemeint und wohklingend formuliert bzw. herbeigeschrieben.

Auch die von Krankenhäusern gegründeten MVZ haben die hohen Erwartungen selten erfüllen können.
Sie müssen sich i. d. R. auf die Erbringung von (Wahl-)Leistungen für das eigene Haus beschränken.
Von wegen “Mitmischen am (vermeintlich) lukrativen Markt für ambulante Gesundheitsleistungen z.B. für Labor- und sonstige Diagnostik”.
Diese Idee kann man nur als “betriebswirtschaftlich naiv” bezeichnen.

Wie soll ein Krankenhaus mit seinen – struktur-bedingt – viel höheren Selbstkosten pro Leistung an einem heiß umkämpften Markt mit knallhartem Preiswettbewerb bestehen und reüssieren können?
– Noch dazu, ohne die dafür notwendigen Voraussetzungen wie Flexibilität, Schnelligkeit, Marketing/Vertrieb usw. zu haben!

Man kann es fast als “Ironie des Schicksals” bezeichnen, dass gerade am Labormarkt, mit seiner mittlerweile oligopolistischen Anbieterstruktur mit wenigen, kapitalstarken Laborketten (sog. “Mega-Labore”), deren Betriebsstätten erfolgreich als MVZ betrieben werden. Damit wurde dort primär das Problem gelöst, eine größere Zahl angestellter Ärzte offiziell/legal beschäftigen zu können.
Diese Gesetzesänderung, nach der Ärzte auch im niedergelassenen Sektor als Nicht-Selbständige arbeiten dürfen, hat das Konstrukt “MVZ” erst ermöglicht, war längst überfällig und ist für alle Beteiligten von Vorteil.

Damit unweigerlich verbunden ist aber der anfangs erwähnte Effizienzverlust von durchschnittlich 25 %!

Dieser Nachteil ist zugleich der entscheidende Vorteil einer freiberuflichen Arztpraxis, der heutzutage gerne übersehen oder auch bewusst ignoriert wird – gerade auch von solchen Kreisen, die selbstständige Praxen gerne als Auslaufmodell bezeichnen.

Wirtschaftlich entscheidend ist letztlich die Frage:
Kann dieser unvermeidliche Effizienz-Nachteil im MVZ ausgeglichen oder
gar übertroffen werden durch die Vorteile und Stärken einer Kooperation, z.B.
Kosten-Einsparungen durch gemeinsame Nutzung von Personal- und Sach-Ressourcen zur besseren
Kapazitätsauslastung oder
quantitative und qualitative Synergie-Effekte bei der medizinischen Leistungserbringung oder bei der Organisations- und Service-Qualität.

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Eine Fortsetzung zu diesem Thema ist in einem weiteren BLOG-Beitrag unter dem Titel
Neue Kooperationen im Gesundheitswesen wollen sorgfältig geplant sein!” erschienen.