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Phase 2: 1990 – 2000 Ausbau und Erweiterung unserer Zielgruppen/Geschäftsfelder im Gesundheitswesen

  •  Labormedizin und -diagnostik:
    • Struktur- und Wirtschaftlichkeits-Analysen bei Laborgemeinschaften und niedergelassenen Labor-Facharzt-Instituten,
    • Planung und Durchführung von Fusionen und anderen Zusammenschlüssen, u.a. in Berlin, Dortmund, Hamburg, Köln, München, im Saarland u a. Regionen,
    • Einstieg in die Krankenhaus-Labor-Beratung mit der Erfolgsformel:
      Eigen-Rationalisierung + Zentralisierung + Kooperation = Zukunftssicherung.
    • Realisierung erster, sektorübergreifender Laborkooperationen auf der Grundlage strategisch geplanter, mehrstufiger Unternehmenskonzeptionen.

  • Erstmalige mikroökonomische Analysen und Expertisen über Kosten-Strukturen und -Entwicklungen in Arztpraxen sowie über Selbstkosten-Kalkulation von deren Leistungen – sog. “ Henker-Studien “ für Kassenärztliche Vereinigungen und – bundesweit –  für Ärztliche Berufsverbände verschiedener Fachgebiete.
    Erkenntnisse und Vorteile daraus:
    • Klarheit über Ursache (Leistung) und Wirkung (Kosten). Eine alleinige Betrachtung, Planung, Steuerung und Überwachung (=Controlling) der Kosten, ohne Einbeziehung der Leistungen als deren Auslöser ist wirtschaftswissenschaftlich unhaltbar und kann nicht zum Ziel führen.
    • Erst bei genauer Kenntnis der Selbstkosten erhält man die entscheidende Information: Welchen Deckungsbeitrag (Bruttogewinn) pro Leistung oder Sparte habe ich erwirtschaftet – oder einfacher gesagt
      „wo schreibe ich schwarze und wo rote Zahlen?“
    • Mit diesen Henker-Studien sowie auch mit entsprechenden Selbstkosten-Kalkulationen im stationären Krankenhaus-Sektor wurden die Verhandlungen im Rahmen von EBM Reformen und auch von GOÄ-Novellen mit nachvollziehbaren, professionell ermittelten und dadurch unabweisbaren Daten und Fakten untermauert und versachlicht –  in aller Regel zum Vorteil der Leistungserbringer.
    • Anders als bei den vorherrschenden, rein makroökonomischen Durchschnittsberechnungen haben diese mikroökonomischen IST- Kostenkalkulationen sowohl den Verbänden und KVen als auch den einzelnen Praxen wertvolle neue Erkenntnisse gebracht.
    • Im Fachgebiet Urologie wurden diese Erkenntnisse genutzt, um erstmals eine fachspezifischen Gebührenordnung, den damals so genannten URO EBM zu entwickeln.
      Dieser stand anschließend Pate für den heute noch gültigen EBM 2000 plus, bei dem erstmals das von Otto Henker vorgeschlagene Prinzip der betriebswirtschaftlich-methodisch korrekt ermittelten Selbstkosten ärztlicher und anderer medizinischer Leistungen angewendet wurde.